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Schön geshoppt

Neulich beschloss ich: Es ist mal wieder Zeit. Zeit, mir freizunehmen und etwas für mich zu tun. Sprich: Ich würde einen Tag lang nichts machen, was ich muss, sondern nur das, worauf ich gerade Lust habe. Und, hey, wollte ich nicht längst eine neue Jeans gekauft haben, eine, die richtig gut sitzt? Dachte ich – und fuhr in die Innenstadt. Drei Stunden und vier schlecht ausgeleuchtete Umkleidekabinen später verfluchte ich mich selbst. Wie war ich nur auf die Idee gekommen, dass Klamottenshoppen der ideale Weg wäre, „etwas für mich zu tun“? Denn statt entspannt und zufrieden war ich nun genervt und unglücklich: darüber, wie schief meine Knie, kurz meine Beine, unförmig meine Oberschenkel waren. Kein Wunder, fluchte ich, dass ich keine Jeans fand, in der ich optisch glänzen konnte.

Sie kennen das? Dachte ich mir: Laut Studien ist jede zweite Frau unglücklich über das, was sie im Spiegel sieht. Und glaubt, es wäre normal, sich mit Sätzen wie „Mein Hintern ist für das Kleid zu dick“ und „Zwei Kilo könnte ich schon noch abnehmen“ selbst schlechtzumachen, wie Marloes Zevenhuizen für die Geschichte Ich fühle mich wohl so, wie ich bin recherchiert hat. „Fat Talk“ nennt die Wissenschaft das, und wir tun es angeblich, weil wir meinen, andere würden es von uns erwarten.

Christine Ritzenhoff // Redaktionsleiterin


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